Archiv für Dezember 2006

Weihnachten

Samstag, der 23. Dezember 2006

Was bedeutet Weihnachten für mich? Oder, fassen wir es weiter, reden wir über die Adventzeit. Zuerst versuche ich für meinen Sohn einen Adventkalender zu finden auf dem der Weihnachtsmann nicht abgebildet ist. In unseren geographischen Breiten kommt am vierundzwanzigsten das Christkind. Santa Claus oder Weihnachtsmann sind vielleicht Marktführer, übernehmen auch noch gerne die Aufgaben vom Nikolo, aber unter meinen Christ-baum legt das Christ-kind die Geschenke. Wir werden uns mit dem Erklären sowieso immer schwerer tun - wie um Himmels willen kommen diese ganzen Weihnachtsmänner in die Kaufhäuser? Was machen die da? Wer sind die wirklich? Auch so gesehn ist das Christkind praktisch, das sieht man ja nie! (more…)

St. Nikolaus im Kindergarten

Mittwoch, der 20. Dezember 2006

Unser Sohn geht in eine Kindergruppe. Das bedeutet wir Eltern dürfen regelmäßig kochen, Geld zahlen, aber dafür auch mitbestimmen. In den Kindergärten der Gemeinde Wien ist das anders. Die Schreckensmeldung - “Nikolausverbot” stellte sich zwar als eine Falschmeldung heraus; Stadträtin Grete Laska dementierte:” Es gab nie einen Verbot für den Nikolaus.” - es folgen weitere Für und Widers, etc … Aber der Gedanke daran bleibt zurück. Damit es nie zu so einem Verbot kommen mag, hier eine Geschichte: (more…)

Falsche Töne

Sonntag, der 17. Dezember 2006

Es ist schon einige Zeit her - doch es will mir nicht aus dem Kopf. Ein seltsamer Nachgeschmack ist geblieben, vielleicht krieg ich ihn weg, wenn ich darüber schreibe.

Ich hatte einen Beitrag in der Sendung “Seitenblicke” gesehen - unser TV-Magazin für die Society, oder die, die sich dafür interessieren, sich dafür halten; wie auch immer. Mit “Society” ist ja eine ganz eigene Spezies Mensch angesprochen, und eine eigene Clique an Reportern und Redakteuren widmet sich dann also auch diesen “speziellen” Menschen. (more…)

Im Anfang

Freitag, der 15. Dezember 2006

“Im Anfang war das Wort” ist einfach ein guter Beginn. Aber vielleicht bedeutenderen Schriften vorbehalten. “Hallo wie gehts” ist aber dann doch zu schlicht…”Und es begab sich…” passt vielleicht in die Weihnachtszeit, aber bitte nicht hierher! ”Call me Ishmael!”  - ist wirklich gut. Aber ich schreibe nicht zwingend über große Meeresbewohner, außerdem heiße ich nicht Ishmael. Was haben wir da noch an guten Anfängen… “Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.” Prächtig, aber Gregor, Ungeziefer… nein…. bleiben wir also allgemein: “In der Mitte meiner Lebensreise befand ich mich in einem dunklen Wald…”, Nun ward der Winter unsers Mißvergnügen glorreicher Sommer…”, “Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende.” - “Nenne mir, Muse, den Mann, den vielgewandten,…”

Auch nicht. Das sind wichtige Sätze, die viel mit mir zu tun haben können. Nur triffts eben nicht ganz. Ich denke ich sollte einfach einen eigenen Anfang finden - für meinen Blog. Mein neues Medium. Die Möglichkeit für mich, gelesen zu werden. Also sollte ich nicht nur mit Zitaten um mich werfen, sondern etwas schreiben was mich vorstellt. Etwas was meine Gedankenwelt, meine Ideen und Wünsche beschreibt. Man will ja wissen, worauf man sich einlässt, wenn man diesen Blog liest. Worüber könnte dieser Mensch schreiben? Interessiert es mich? Werde ich wiederkommen um weiter zu lesen? Doch, Moment - ich glaube ich habe durch das Ausleihen dieser “Anfänge” schon eine Menge gesagt …?

Bleiben wir dabei. Denn ich denke der Anfang ist gemacht. “Du mußt das Leben nicht verstehen / Dann wird es werden wie ein Fest …” Auf bald!